Frontansicht Nikolauskirche Nersingen
Geschichtliches zur Nikolauskirche in Nersingen

Die St. Nikolaus-Kirche ist romanischen Ursprungs (12. - 13. Jh.) und war lange katholisch.
Seit 1953 wurde sie zu einigen Gottesdiensten von den evangelischen Christen mitbenutzt.
Als 1956 die große katholische Ulrichskirche eingeweiht wurde, entschloss sich 1957 die evangelische Kirchengemeinde Nersingen / Steinheim die St. Nikolaus-Kirche zu kaufen.

Nach einer dringend nötigen Renovierung wurde sie am 6.6.1960 wieder eingeweiht.
Nachdem 1992 Teile der Putzdecke abfielen, war eine Innenrenovierung fällig. Seitdem ist die alte, sehr schöne Holzbalkendecke von 1532/33 wieder freigelegt.

Zu den Renovierungsarbeiten kam noch der Bau einer Empore, der Anbau einer Sakristei, eine Schwerhörigenanlage sowie die neue Orgel im Chorraum hinzu.
Seither wirkt das Innere der Kirche zwar immer noch schnörkellos, zugleich aber harmonisch und warm.

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Die Figur des heiligen Sebastian, die in einer Nische, außen über der Eingangstüre steht, stammt noch aus der kath. Zeit.
Im September 2003 wurde eine alte Glocke von 1559 von der kath. Kirche an ihren ursprünglichen Platz in der St. Nikolaus-Kirche zurückgeführt. Sie wurde 1956 in der neuen Kirche gebraucht bis das neue Geläut eingebaut wurde.
Seit April 2002 hat unsere denkmalgeschützte Kirche als erste in Bayern eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Außerdem ist nennenswert, dass die St.Nikolaus-Kirche seit 2002 tagsüber geöffnet ist.

Neues zur Kirchenrenovierung der Nikolauskirche Nersingen

Wie schon mehrfach im Gemeindebrief Kontakt berichtet, fällt der Außenputz an der Nikolauskirche Nersingen an manchen Stellen z.T. großflächig ab. Nach div. Voruntersuchungen stand nun ein Sanierungsplan fest.

Am Putz des Kirchenschiffes wurde angrenzend an den Turm unterhalb des Kirchendaches an einer Stelle ebenfalls eine kleine Abplatzung festgestellt. Eine nähere Untersuchung ergab, dass die Risse im Putz nicht - wie ursprünglich vermutet - auf Feuchtigkeitsschäden zurückzuführen sind, sondern weil die gesamte Dachkonstruktion nach außen schiebt.

Bevor der Putz saniert wird, muss entschieden werden, wie der Dachstuhl saniert wird. Ein neues Genehmigungsverfahren beginnt. Zunächst muss der zuständige Architekt der Landeskirche die Angelegenheit begutachten. Dann wird ein Sanierungs- und Kostenplan erstellt. Wir hoffen, dass dies alles noch im Jahr 2015 über die Bühne gehen kann, damit spätestens im Jahr 2016 die Maßnahme in Angriff genommen werden kann.

Sicher ist jetzt schon eines: Die Kosten werden erheblich steigen. Wir werden noch mehr auf Ihre Unterstützung angewiesen sein…

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